Zu einem guten Linkbuilding geht es auch, dass man schlechte Nachbarschaft (bad neighbourhood) vermeidet. Also keine Links erhält, die irgendwie nach Spam aussehen oder von spammigen Seiten kommen. Doch was kann man dagegen tun, wenn man bewußt von jemandem mit schlechten Links bedacht wird?
Vor wenigen Monaten kochte diese Frage in Deutschland hoch, als ein selbsternannter Linkzar aus Russland massenhaft SEO-Agenturen und teilweise auch deren Kunden mit Spamlinks bedachte.
Die Stellungnahme von Google zu diesem Thema ist allerdings eher beschwichtigend:
While it’s true that linking is a significant factor in Google’s ranking algorithms, it’s just one of many.
Google selbst schreibt dazu, dass man zunächst den Webmaster der Spamsite darum bitten soll, den Link zu entfernen. Schlägt dies fehl, solle man sich auf Dinge konzentrieren, die im eigenen Einflußbereich liegen:
Organize your content; do a mini-usability study with family or friends. Ask for a site review in your favorite webmaster forums. Use a website testing tool to figure out what gets you the most readers, or the biggest sales.
Was immer Google damit auch konkret meint: Der Text klingt so, als sollte man sich mehr oder weniger gar nicht um die Bad Neighbourhood kümmern.
Dabei könnte Google es den Webmastern doch so einfach machen und hat es im eigenen Hause schon umgesetzt: Bei Adsense gibt es etwa ein Whitelisting für Pages, auf denen die Google-Anzeigen erscheinen dürfen. Warum wird soetwas nicht auch bei den Links umgesetzt? Wahlweise als Black- oder Whiteliste? Google – it’s your turn!
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